Soziale Dienste Bruchköbel 

Seniorenbüro

Seniorenbeirat besucht Seniorenwerkstatt

Zu den Aufgaben des Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel gehört es, sich einen Überblick über Einrichtungen zu verschaffen, die speziell den Aktivitäten von Senioren dienen. Dabei spielt der zunehmende Verlust öffentlicher Räumlichkeiten in der Kommune, die der Bevölkerung für ehrenamtliche Aktivitäten zur Verfügung stehen, eine wichtige Rolle.

In Bruchköbel trifft dies beispielsweise auf den ehemaligen Seniorentreff Mitte oder einige Gemeindehäuser der Kirchen zu, so dass es immer weniger Anlaufstellen für Gruppen und Vereine gibt, nicht nur in der Seniorenarbeit. Aus diesem Grund besuchten Mitglieder des Beirats die Seniorenwerkstatt in der Hauptstraße Bruchköbel, einen 1998 gegründeten ehrenamtlichen Verein, in dem Senioren ihre im Berufsleben erworbenen handwerklichen Fähigkeiten an interessierte Bürgerinnen und Bürger weitergeben wollen, unter anderem durch Reparaturen von Kleinmöbeln oder Auftragsarbeiten für Kindergärten oder soziale Einrichtungen.

Der Vorstand der Seniorenwerkstatt stellt die Werkstattflächen und die Tätigkeiten der Mitglieder vor, die mit viel Spaß an der Verwirklichung von Werkstücken, Modellen oder Reparaturen arbeiten. Der vereinseigene Werkzeugpark umfasst u.a. Standbohrmaschinen genauso wie Drehbänke, mit denen neben Holz auch Metalle verarbeitet werden können. Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden, wobei die Kosten für die Anmietung der Werkstattfläche von der Stadt übernommen werden.

Im Rahmen der Begehung kann festgehalten werden, dass die Kapazitäten der Seniorenwerkstatt nicht ausgeschöpft werden: die Fläche von ca. 60 ² bietet Platz auch für weitere zusätzliche Aktivitäten, gesucht werden daher handwerklich begabte Senioren, wobei metallbearbeitende Fähigkeiten am dringendsten benötigt werden.

Die Seniorenwerkstatt in der Hauptstraße 61 hat zurzeit montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr für interessierte Mitbürger geöffnet, natürlich immer unter Einhaltung der Corona-Vorschriften.

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Alleinunterhalter begeistert Senioren im Altersheim

Auf Initiative des Seniorenbeirats, des Seniorenbüros und in Kooperation mit dem Kulturring finden seit Muttertag regelmäßig immer sonntagnachmittags kleine Konzerte im Innenhof des AWO-Sozialzentrums in Bruchköbel statt. Diese Veranstaltungen sollen in Zeiten von Corona Abwechslung und Unterhaltung in den Tagesablauf der Bewohner bringen.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traf Robert Hößbacher, ein Alleinunterhalter mit Keyboard und Gesang aus Aschaffenburg, mit seiner Musikauswahl genau die Wünsche der Bewohner, die sich mit gebührlichem Abstand im Innenhof sammelten oder den Liedern durchs offene Fenster lauschten.

Je nach Temperament wurde mitgesungen, geschunkelt oder mit dem Fuß zur Melodie gewippt. Die Leiterin des Altersheimes, Frau Carmen Bube und ihr Betreuerteam umsorgten die Bewohner und Gäste liebevoll und spendierten hausgemachte Erdbeerbowle. In dieser Atmosphäre fühlten sich auch die langjährige Vorsitzende der AWO, Frau Rita Hoffmann und die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Frau Dr. Margit Fuehres, sehr wohl und genossen den schönen Nachmittag. Schon am kommenden Sonntag wird ein Leierkastenspieler die Reihe fortsetzen und wieder für Abwechslung bei den Senioren sorgen.

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Seniorenbeirat Bruchköbel informiert sich über den Zustand der Gehwege in Bruchköbel

Präsentation der Situation der Gehwege in Bruchköbel durch Herrn Diplom-Ingenieur Rollmann vom Tiefbauamt im Rahmen der Sitzung des Seniorenbeirats am 10.03.2020

 

In der letzten Sitzung des Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel vor der Corona-Zeit informierte Herr Diplom-Ingenieur Frank Rollmann vom Tiefbauamt der Stadt anhand einer Präsentation über den Zustand der Gehwege in Bruchköbel. Insgesamt 100 km Straßen und deren meist beidseitigen Gehwege sind in einem Straßenkataster erfasst und je nach Baujahr, Zustand, Befestigung und Nutzung nach Schulnoten bewertet, wobei sich das Alter seit den 60er Jahren recht gleichmäßig verteilt, sieht man von einer Zunahme in den 70er Jahren ab.

Dabei sind 41 % der Gehwege als sehr gut, 25 % als gut, 20 % als befriedigend, 13 % als ausreichend und nur 1 % als nicht ausreichend eingestuft. Der Zustand der Gehwege wird also zu 2/3 als gut oder sehr gut bezeichnet und nur 1% als mangelhaft eingeordnet.

Eine grundhafte Erneuerung von Gehwegen beinhaltet eine ausreichende Breite, geeignete Querungsstellen oder Querungshilfen, Randabsenkungen und die Erreichbarkeit für den ÖPNV. Eine Breite von 2,5 m wird als optimal angesehen, lässt sich jedoch durch Engstellen oder Treppen wie in der Hauptstraße und in der Hanauer Straße nicht immer einhalten.

Der Aufforderung von Herrn Rollmann, Örtlichkeiten zu finden, wo Handlungsbedarf besteht, kam der Seniorenbeirat im Nachgang gerne nach und besichtigte die Situation an der Hauptstraße auf Höhe der Bushaltestelle „Altenheim“. Hier hatte es in den letzten Jahren immer wieder Nachfragen bezüglich eines Zebrastreifens gegeben.

Als nächste Möglichkeit einer Querungshilfe wurde die Lichtzeichenanlage Hauptstraße-Buchenweg identifiziert, sie befindet sich ca. 135 – 140 m von der Bushaltestelle und so auch vom Seniorenheim der AWO entfernt. Ihre Erreichbarkeit ist damit für gehbehinderte Personen, mit denen man gerade hier rechnen muss, mit zusätzlichen körperlichen Anstrengungen verbunden.

Gleichzeitig kann der weiterführende Fußweg ohne Verlängerung der Laufstrecke auch durch Verlegung der Querung erreicht werden. Der Seniorenbeirat regt daher den Ersatz der Ampelanlage durch z.B. einen Zebrastreifen direkt an der Bushaltestelle vor dem AWO-Sozialzentrum an, wodurch gleichzeitig die Kosten für die Unterhaltung der Ampel eingespart werden können.

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Seniorenbeirat Bruchköbel informiert sich über den Planungsstand im neuen Stadthaus

In einer der letzten Sitzungen des Seniorenbeirats vor der Corona-Pause hatte der Seniorenbeirat Herrn Dipl.-Ing. Jörg Diemer vom Bauamt der Stadt Bruchköbel sowie den planenden Architekten für das neue Stadthaus eingeladen. Themen waren der Planungsstand für das Stadthaus und insbesondere die Zugänglichkeit für Senioren und die Raumsituation für die zukünftige Seniorenarbeit.

Anlass war die Sorge der Senioren, ob und wie das neue Gebäude für mobilitätseingeschränkte Menschen zugänglich sein wird, hat man doch jahrzehntelange schlechte Erfahrungen mit dem alten Rathaus hinter sich, so ist beispielsweise der mehrfach beschlossene und nie umgesetzte Aufzug in das Obergeschoß noch in Erinnerung.

Prof. Rüdiger Kramm vom Planungsbüro Kramm & Strigl aus Darmstadt stellt die wesentlichen Kernpunkte der Planung des Stadthauses unter dem Fokus der Zugänglichkeit dar: Alle Etagen werden durch einen Aufzug aus der Tiefgarage barrierefrei erschlossen, auch von der Straßenebene aus ist der Zugang ungehindert möglich. Das Gebäude wird diesbezüglich allen modernen Standard und Vorschriften gerecht. Auch der Behindertenvertreter des Main-Kinzig-Kreises war eingebunden, was den Seniorenbeirat zusätzlich beruhigte.

Beim Blick auf den zur Verfügung gestellten Plan kommen jedoch schnell Zweifel an der Raumsituation, insbesondere was den Ersatz des Seniorentreffs Mitte betrifft. Zwar sind im Obergeschoss verschiedene Sozialräume für eine multifunktionale Nutzung konzipiert, bezüglich der Räume z.B. für die Bürgerhilfe oder den Rentenberater ist noch keine endgültige Zuordnung getroffen.

Der große Saal kann in unterschiedlich große Bereiche abgetrennt werden und damit multifunktional genutzt werden, die maximale Kapazität für Veranstaltungen liegt bei 500 Personen. Der Seniorenbeirat zeigt sich beeindruckt von dem vorgestellten Konzept, vermisst aber Räume, die einen wirklichen Ersatz für den abgerissenen Treffpunkt Mitte darstellen. In der Diskussion wird der Wunsch geäußert, das Alte Rathaus zum Seniorentreff umzunutzen, wird doch hierfür noch nach einem Konzept gesucht: Es liegt zentral und verfügt über geeignete Räumlichkeiten. Nach Einbau eines Aufzugs kann es eine gute und sinnvolle Ergänzung der Funktionalität des Stadthauses werden.

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Seniorentreff Ost – Seniorenbeirat zieht ernüchternde Bilanz

Zugangsbereich Seniorentreff Ost

Mit Beginn der Bauarbeiten an der Neuen Mitte in Bruchköbel musste der zentral gelegene und stark frequentierte Seniorentreff Mitte dem Bagger weichen. Geblieben ist somit als Treffpunkt (nicht nur) für die Senioren in Bruchköbel der an der östlichen Stadtgrenze gelegene Seniorentreff Ost, Grund genug für den Seniorenbeirat, diesem einen Besuch abzustatten.

Gemeinsam mit Vertretern des Seniorenbüros und des Bauamtes fand eine Begehung statt, die für Ernüchterung sorgte. Sowohl die dezentrale Lage, die Parkplatz-situation vor Ort als auch die Erreichbarkeit mittels ÖPNV schränken die Nutzung für viele nur noch eingeschränkt mobile Senioren stark ein, zudem sind einige Räume nicht barrierefrei erreichbar.

Trist, lieblos und deutlich in die Jahre gekommen, so ist das Fazit des Seniorenbeirats, auch wenn die Stadt Bruchköbel vor einiger Zeit erste, begrüßenswerte Verschönerungsmaßnahmen hat durchführen lassen. Rollläden lassen sich nicht mehr öffnen, im Keller hat sich Feuchtigkeit und Schimmel breitgemacht, Möbel, Teppichböden, Gardinen sind abgenutzt oder defekt.

Es fehlt jede Form von moderner Kommunikationstechnik für Musikveranstaltungen, Präsentationen oder Diskussionsveranstaltungen. Der Seniorenbeirat sieht dringenden Handlungsbedarf und wird sich dafür einsetzten, dass die Räumlichkeiten den modernen Anforderungen an einen Seniorentreff angepasst werden.

Darüber hinaus kann der Seniorentreff Ost bei weitem nicht den Bedarf an geeigneten Räumen für Senioren in einer Stadt mit über 20.000 Einwohnern und davon ca. 6.500 Senioren decken, hier sieht der Seniorenbeirat dringenden Handlungsbedarf für weitere Räumlichkeiten – nicht erst nach Fertigstellung des Stadthauses.

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Demografischer Wandel in Bruchköbel

 

Anhand verschiedener öffentlicher Quellen wurden vom Seniorenbeirat der Stadt Bruchköbel maßgebliche Kenndaten zum Stand und zum Wandel der demografischen Entwicklung in Bruchköbel zusammengetragen:

Mit einem aktuellen Durchschnittsalter von mehr als 46 Jahren und einem bis zum Jahr 2030 zu erwartenden Wert von mehr als 50 Jahren ist Bruchköbel älter als vergleichbare Kommunen im Main-Kinzig-Kreis. Dabei ist zu beachten, dass sich die Erwartungen der Senioren an das Angebot der Kommune und die angebotenen Aktivitäten in Abhängigkeit vom Alter sehr unterscheiden: Während die „jungen“ Senioren zwischen 60 und 70 Jahren noch sehr aktiv sind, muss im Alter über 80 Jahren mit zunehmender Pflegebedürftigkeit gerechnet werden.

Die demografische Entwicklung führt künftig zu einer Zunahme speziell der „alten“ Senioren über 80 Jahren. Der Anteil der über 60-Jährigen, die der Seniorenbeirat repräsentiert, steigt in den nächsten 10 Jahren bei nahezu gleichbleibender Anzahl aller Mitbürger von derzeit knapp 6.500 auf ca. 7.600 Personen.

Letztendlich dienen die ermittelten Daten dazu, in den Bereichen der Seniorenarbeit zukunftsorientierte Projekte zu verfolgen. Als solche wird sich der Seniorenbeirat folgenden Themen annehmen:

  •   Lernen
  •   Wohnen / Kommunale Infrastruktur
  •   Gesundheit und
  •   Pflege                                              

 

 

 

Bitte vereinbaren Sie in der aktuellen Corona-Lage vorab einen Termin.

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Fax: 06181 - 975-204
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Postfach 1355
63480 Bruchköbel

Interimsrathaus

Achtung: Das Rathaus Bruchköbel befindet sich während der Bauphase des neuen Stadthauses in einer umgebauten Kaserne auf dem Fliegerhorst bei Erlensee.

Die Adresse "Rathaus, Hauptstraße 32" bei den Ansprechpartnern ist bis zum Umzug zurück nach Bruchköbel NICHT aktuell!

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