Soziale Dienste Bruchköbel 

Seniorenbüro

Bürgersprechstunde erst ab März 2021

Es war kein einfaches Jahr für den Seniorenbeirat der Stadt Bruchköbel. Das Gremium hatte sich durch den direkten Kontakt erhofft mehr darüber zu erfahren, was die ältere Generation von einer seniorenfreundlichen Stadt erwartet. Eine monatliche Seniorensprechstunde wurde eingeführt, leider konnten nicht alle Termine in diesem Jahr eingehalten werden.

Unter Einhaltung der geforderten Hygienevorschriften und sobald sich die aktuelle Situation sich bessert, hoffen die Mitglieder des Seniorenbeirates, dass von diesem Angebot regen Gebrauch gemacht wird und freut sich jetzt schon auf zahlreiche Besucher/innen und interessante Gespräche.

Die nächste Bürger-Sprechstunde findet am 05. März von 11:00 – 13:00 Uhr im Jugend- und Familienzentrum in Bruchköbel (Hauptstr. 26a, ehemals Soziale Dienste) statt. Der Termin im Februar 2021 muss aufgrund der aktuellen Corona-Regeln abgesagt werden.


Ärztliche Versorgung in Bruchköbel

Bei der 2020 durch die Stadt Bruchköbel durchgeführten Befragung der 55 bis 80-jährigen zur Wohnsituation in der Stadt wurde die ärztliche Versorgung als besonders wichtig hervorgehoben. Wie wichtig eine ausreichende ärztliche Betreuung und die mittel- bis langfristige Absicherung sind, zeigt aktuell auch die Diskussion in den sozialen Medien im Zusammenhang mit der altersbedingten Aufgabe einer Hausarztpraxis in der Stadt.

Auch wenn die Grundversorgung insbesondere mit Allgemeinmedizinern momentan noch gesichert scheint, greift der Seniorenbeirat dieses Thema auf, denn zukünftig ist aufgrund der demografischen Entwicklung mit einer sinkenden Zahl an praktizierenden Ärzten zu rechnen, und dies trotz der weiter zunehmenden Anzahl an älteren Mitbürgern bei einer wachsenden Zahl von Behandlungen. Dazu kommt, dass in Bruchköbel für die Praxen mehrerer Allgemeinmediziner in den nächsten Jahren Nachfolgeregelungen gefunden werden müssen.

Aktuell wird diese Problematik auch in einem Bericht des Hanauer Anzeigers vom16. Januar 2021 bestätigt: hier wird Edgar Pinkowski, Präsident der hessischen Ärztekammer zitiert, der einen unaufhaltsamen Rückgang beim ärztlichen Nachwuchs beobachtet, verbunden mit einer nachlassenden Bereitschaft, sich selbständig zu machen. Als Ursachen werden u.a. genannt: hohes Investitionsrisiko aber besonders der Bedarf nach Teilzeit, um Beruf und Familie besser vereinen zu können.

Der Entwicklung einer sinkenden Anzahl an Hausarztpraxen kann aus Sicht des Seniorenbeirats durch eine gesteigerte Attraktivität und/oder durch eine erhöhte Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und -zeiten (=> Teilzeit) entgegen gewirkt werden. Hierdurch könnten beispielsweise Ärzte stärker einbezogen werden, die keiner Vollzeittätigkeit nachgehen. Ein Ansatz für eine solche Vorgehensweise kann die Förderung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sein, die in der Struktur einem Ärztehaus ähneln, wie es in früheren Jahren auch schon in Bruchköbel existierte. Die Stadt könnte hier durch Schaffung oder Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten einen Anreiz für Ärzte und zur Absicherung der Versorgungslage bieten. Andere Kommunen im Main-Kinzig-Kreis sind diesen Weg schon gegangen.

 

 


Tempo 30 statt Querungshilfe am AWO-Altersheim

Auf Anregung des Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel befasste sich die Stadtverwaltung erneut mit der Fragestellung bezüglich einer ungefährdeten Querung der Ortsdurchfahrt auf Höhe des AWO Sozialzentrums. 

Das Thema einer sicheren Querung der stark befahrenen Hauptstraße ist nicht neu, wie die Vorsitzende der AWO Bruchköbel, Rita Hoffmann betont: Bereits seit mindestens 25 Jahren wird immer wieder versucht, hier im Bereich der Bushaltestelle eine optimale Lösung für die Senioren durchzusetzen. Notwendig wird dies, da die einzige sichere Querungshilfe in Form einer Fußgängerampel ca. 150 Meter in östlicher Richtung vom Eingang des Altersheims entfernt liegt, für viele gehbehinderte, auf Rollatoren oder Rollstühle angewiesene ältere Menschen einfach zu weit.

Trotz Unterstützung durch die Stadt Bruchköbel wurde dem Vorschlag zur Einrichtung einer Fußgängerampel oder eines Zebrastreifens an dieser Stelle von Seiten der zuständigen Abteilung von Hessen mobil mit Bezug auf eine zu geringe Frequenz nicht nachgekommen. Die rein zahlenmäßige Erfassung der Menschen, die im Bereich des Altersheims die Hauptstraße queren, greift aber nach Meinung des Seniorenbeirats zu kurz, da viele Bewohner wegen des hohen Verkehrsaufkommens Angst vor dem Überqueren der Straße haben.

Allerdings wurde seitens der Stadt jetzt eine Verkehrsberuhigung in Form einer Tempo 30 – Zone zugesagt, eine der Bedingungen, unter denen die Installation eines Zebrastreifens gemäß den offiziellen Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen nicht notwendig ist. „Wir haben Hessen mobil leider wieder nicht von der von uns bevorzugten Lösung überzeugen können, aber auch die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h stellt schon eine Verbesserung der Verkehrssicherheit unserer Senioren im Bereich des AWO-Heims dar“ zeigt sich Margit Führes als Vorsitzende des Seniorenbeirats zumindest teilweise zufrieden mit der angekündigten Maßnahme.


Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr gibt ein Ständchen für Senioren

Am vergangenen Sonntag, 11. Oktober, konnte ein kleines Jubiläum gefeiert werden: Das Ständchen der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Bruchköbel im Innenhof des AWO-Sozialzentrums in Bruchköbel war das zwanzigste Konzert, das auf Initiative des Seniorenbeirats, des Seniorenbüros und in Kooperation mit dem Kulturring in diesem Jahr stattfand.

Es begann mit einer spontanen Idee des Seniorenbeirats zu Muttertag, um den von der coronabedingten Isolation im Altersheim betroffenen Seniorinnen und Senioren eine kleine Freude zu bereiten und entwickelte sich zu einer echten Erfolgsgeschichte. Seit Mai 2020 finden regelmäßig immer sonntagnachmittags ab 15:30 Uhr kleine Konzerte statt, um den Bewohnern etwas Abwechslung zu bieten.

Viele Künstler aus der Region haben mit ihrem Talent die Bewohner im Innenhof des Seniorenheims begeistert und bestens unterhalten. Auch für die regional und überregional bekannten Künstler sind diese Auftritte eine gute Gelegenheit, nach teils langer Pause ihre Künste wieder öffentlich unter Beweis zu stellen.

Nach Alleinunterhaltern, Bänkelsängern, einem Leierkastenmann und zahlreichen Gesangssolisten und -gruppen war der Auftritt der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Sonntag ein absoluter Höhepunkt, denn es versammelten sich 16 Musiker der Kapelle zu flotter Blasmusik, die bei den Bewohnern wieder sehr gut ankam.

Mit der Gruppe Forever Young klingt die Konzertreihe am 18. Oktober 2020 aus, denn es wird langsam zu kalt für Veranstaltungen im Freien. Veranstalter, Heimleitung, Bewohner und die Musiker sind sich aber sicher, dass die Konzertreihe im nächsten Jahr mit Beginn der wärmeren Jahreszeit fortgeführt wird.

 

 

 


Konzerte werden zur Erfolgsgeschichte

Das Dutzend ist fast voll: Auf Initiative des Seniorenbeirats, des Seniorenbüros und in Kooperation mit dem Kulturring finden seit Muttertag regelmäßig immer sonntagnachmittags kleine Konzerte im Innenhof des AWO-Sozialzentrums in Bruchköbel statt, die sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt haben.

Immer ab 15:30 Uhr treten hier Künstler aus der Region auf, um den durch Corona doch stark isolierten Bewohnern etwas Abwechslung zu bieten. Alleinunterhalter Robert Hößbacher und Holger Metschan, Leierkastenspieler Helmut Kreiß, Sänger Gerhard Kalbfleisch, das Trio Hausham und der berühmte Musiker Marvin Scondo, alle diese Künstler haben mit ihrem Talent die Bewohner*innen im Innenhof des Seniorenheims begeistert und bestens unterhalten. Auch für die auftretenden Künstler sind diese Veranstaltungen eine gute Gelegenheit, nach teils langer Pause ihre Künste wieder öffentlich unter Beweis zu stellen. 

Und das Wetter spielt bisher auch mit, so dass die Senioren mit gebührlichem Abstand im Innenhof unter den großen Sonnenschirmen Platz nehmen konnten, um bei Eiskaffee, Sekt und anderen Getränken den Liedern zuzuhören. Alle genießen die schönen Nachmittage und hoffen auf weitere Fortsetzungen. 

Laut Aussage der Initiatoren wird die musikalische Reihe fortgeführt, allerdings jetzt nach Lockerung der Corona-Beschränkungen nicht mehr jeden Sonntag, sondern in unregelmäßigen Abständen. Geplant sind dann unter anderem auch Auftritte des Musikers Reinhard Paul mit Hits von Elvis Presley, der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr und des Akkordeonorchesters Bruchköbel.


Seniorenbeirat besucht Seniorenwerkstatt

Zu den Aufgaben des Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel gehört es, sich einen Überblick über Einrichtungen zu verschaffen, die speziell den Aktivitäten von Senioren dienen. Dabei spielt der zunehmende Verlust öffentlicher Räumlichkeiten in der Kommune, die der Bevölkerung für ehrenamtliche Aktivitäten zur Verfügung stehen, eine wichtige Rolle.

 

In Bruchköbel trifft dies beispielsweise auf den ehemaligen Seniorentreff Mitte oder einige Gemeindehäuser der Kirchen zu, so dass es immer weniger Anlaufstellen für Gruppen und Vereine gibt, nicht nur in der Seniorenarbeit. Aus diesem Grund besuchten Mitglieder des Beirats die Seniorenwerkstatt in der Hauptstraße Bruchköbel, einen 1998 gegründeten ehrenamtlichen Verein, in dem Senioren ihre im Berufsleben erworbenen handwerklichen Fähigkeiten an interessierte Bürgerinnen und Bürger weitergeben wollen, unter anderem durch Reparaturen von Kleinmöbeln oder Auftragsarbeiten für Kindergärten oder soziale Einrichtungen.

 

Der Vorstand der Seniorenwerkstatt stellt die Werkstattflächen und die Tätigkeiten der Mitglieder vor, die mit viel Spaß an der Verwirklichung von Werkstücken, Modellen oder Reparaturen arbeiten. Der vereinseigene Werkzeugpark umfasst u.a. Standbohrmaschinen genauso wie Drehbänke, mit denen neben Holz auch Metalle verarbeitet werden können. Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden, wobei die Kosten für die Anmietung der Werkstattfläche von der Stadt übernommen werden.

 

Im Rahmen der Begehung kann festgehalten werden, dass die Kapazitäten der Seniorenwerkstatt nicht ausgeschöpft werden: die Fläche von ca. 60 ² bietet Platz auch für weitere zusätzliche Aktivitäten, gesucht werden daher handwerklich begabte Senioren, wobei metallbearbeitende Fähigkeiten am dringendsten benötigt werden.

 

Die Seniorenwerkstatt in der Hauptstraße 61 hat zurzeit montags und mittwochs von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr für interessierte Mitbürger geöffnet, natürlich immer unter Einhaltung der Corona-Vorschriften.


Alleinunterhalter begeistert Senioren im Altersheim

Auf Initiative des Seniorenbeirats, des Seniorenbüros und in Kooperation mit dem Kulturring finden seit Muttertag regelmäßig immer sonntagnachmittags kleine Konzerte im Innenhof des AWO-Sozialzentrums in Bruchköbel statt. Diese Veranstaltungen sollen in Zeiten von Corona Abwechslung und Unterhaltung in den Tagesablauf der Bewohner bringen.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traf Robert Hößbacher, ein Alleinunterhalter mit Keyboard und Gesang aus Aschaffenburg, mit seiner Musikauswahl genau die Wünsche der Bewohner, die sich mit gebührlichem Abstand im Innenhof sammelten oder den Liedern durchs offene Fenster lauschten.

Je nach Temperament wurde mitgesungen, geschunkelt oder mit dem Fuß zur Melodie gewippt. Die Leiterin des Altersheimes, Frau Carmen Bube und ihr Betreuerteam umsorgten die Bewohner und Gäste liebevoll und spendierten hausgemachte Erdbeerbowle. In dieser Atmosphäre fühlten sich auch die langjährige Vorsitzende der AWO, Frau Rita Hoffmann und die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Frau Dr. Margit Fuehres, sehr wohl und genossen den schönen Nachmittag. Schon am kommenden Sonntag wird ein Leierkastenspieler die Reihe fortsetzen und wieder für Abwechslung bei den Senioren sorgen.


Seniorenbeirat Bruchköbel informiert sich über den Zustand der Gehwege in Bruchköbel

Präsentation der Situation der Gehwege in Bruchköbel durch Herrn Diplom-Ingenieur Rollmann vom Tiefbauamt im Rahmen der Sitzung des Seniorenbeirats am 10.03.2020

 

In der letzten Sitzung des Seniorenbeirats der Stadt Bruchköbel, vor Corona, informierte Herr Diplom-Ingenieur Frank Rollmann vom Tiefbauamt der Stadt anhand einer Präsentation über den Zustand der Gehwege in Bruchköbel. Insgesamt 100 km Straßen und deren meist beidseitigen Gehwege sind in einem Straßenkataster erfasst und je nach Baujahr, Zustand, Befestigung und Nutzung nach Schulnoten bewertet, wobei sich das Alter seit den 60er Jahren recht gleichmäßig verteilt, sieht man von einer Zunahme in den 70er Jahren ab.

 

Dabei sind 41 % der Gehwege als sehr gut, 25 % als gut, 20 % als befriedigend, 13 % als ausreichend und nur 1 % als nicht ausreichend eingestuft. Der Zustand der Gehwege wird also zu 2/3 als gut oder sehr gut bezeichnet und nur 1% als mangelhaft eingeordnet.

 

Eine grundhafte Erneuerung von Gehwegen beinhaltet eine ausreichende Breite, geeignete Querungsstellen oder Querungshilfen, Randabsenkungen und die Erreichbarkeit für den ÖPNV. Eine Breite von 2,5 m wird als optimal angesehen, lässt sich jedoch durch Engstellen oder Treppen wie in der Hauptstraße und in der Hanauer Straße nicht immer einhalten.

 

Der Aufforderung von Herrn Rollmann, Örtlichkeiten zu finden, wo Handlungsbedarf besteht, kam der Seniorenbeirat im Nachgang gerne nach und besichtigte die Situation an der Hauptstraße auf Höhe der Bushaltestelle „Altenheim“. Hier hatte es in den letzten Jahren immer wieder Nachfragen bezüglich eines Zebrastreifens gegeben.

 

Als nächste Möglichkeit einer Querungshilfe wurde die Lichtzeichenanlage Hauptstraße-Buchenweg identifiziert, sie befindet sich ca. 135 – 140 m von der Bushaltestelle und so auch vom Seniorenheim der AWO entfernt. Ihre Erreichbarkeit ist damit für gehbehinderte Personen, mit denen man gerade hier rechnen muss, mit zusätzlichen körperlichen Anstrengungen verbunden.

 

Gleichzeitig kann der weiterführende Fußweg ohne Verlängerung der Laufstrecke auch durch Verlegung der Querung erreicht werden. Der Seniorenbeirat regt daher den Ersatz der Ampelanlage durch z.B. einen Zebrastreifen direkt an der Bushaltestelle vor dem AWO-Sozialzentrum an, wodurch gleichzeitig die Kosten für die Unterhaltung der Ampel eingespart werden können.


Seniorenbeirat Bruchköbel informiert sich über den Planungsstand im neuen Stadthaus

In einer der letzten Sitzungen des Seniorenbeirats vor der Corona-Pause hatte der Seniorenbeirat Herrn Dipl.-Ing. Jörg Diemer vom Bauamt der Stadt Bruchköbel sowie den planenden Architekten für das neue Stadthaus eingeladen. Themen waren der Planungsstand für das Stadthaus und insbesondere die Zugänglichkeit für Senioren und die Raumsituation für die zukünftige Seniorenarbeit.

 

Anlass war die Sorge der Senioren, ob und wie das neue Gebäude für mobilitätseingeschränkte Menschen zugänglich sein wird, hat man doch jahrzehntelange schlechte Erfahrungen mit dem alten Rathaus hinter sich, so ist beispielsweise der mehrfach beschlossene und nie umgesetzte Aufzug in das Obergeschoß noch in Erinnerung.

 

Prof. Rüdiger Kramm vom Planungsbüro Kramm & Strigl aus Darmstadt stellt die wesentlichen Kernpunkte der Planung des Stadthauses unter dem Fokus der Zugänglichkeit dar: Alle Etagen werden durch einen Aufzug aus der Tiefgarage barrierefrei erschlossen, auch von der Straßenebene aus ist der Zugang ungehindert möglich. Das Gebäude wird diesbezüglich allen modernen Standard und Vorschriften gerecht. Auch der Behindertenvertreter des Main-Kinzig-Kreises war eingebunden, was den Seniorenbeirat zusätzlich beruhigte.

 

Beim Blick auf den zur Verfügung gestellten Plan kommen jedoch schnell Zweifel an der Raumsituation, insbesondere was den Ersatz des Seniorentreffs Mitte betrifft. Zwar sind im Obergeschoss verschiedene Sozialräume für eine multifunktionale Nutzung konzipiert, bezüglich der Räume z.B. für die Bürgerhilfe oder den Rentenberater ist noch keine endgültige Zuordnung getroffen.

 

Der große Saal kann in unterschiedlich große Bereiche abgetrennt werden und damit multifunktional genutzt werden, die maximale Kapazität für Veranstaltungen liegt bei 500 Personen. Der Seniorenbeirat zeigt sich beeindruckt von dem vorgestellten Konzept, vermisst aber Räume, die einen wirklichen Ersatz für den abgerissenen Treffpunkt Mitte darstellen. In der Diskussion wird der Wunsch geäußert, das Alte Rathaus zum Seniorentreff umzunutzen, wird doch hierfür noch nach einem Konzept gesucht: Es liegt zentral und verfügt über geeignete Räumlichkeiten. Nach Einbau eines Aufzugs kann es eine gute und sinnvolle Ergänzung der Funktionalität des Stadthauses werden.


Seniorentreff Ost – Seniorenbeirat zieht ernüchternde Bilanz

Zugangsbereich Seniorentreff Ost

 

Mit Beginn der Bauarbeiten an der Neuen Mitte in Bruchköbel musste der zentral gelegene und stark frequentierte Seniorentreff Mitte dem Bagger weichen. Geblieben ist somit als Treffpunkt (nicht nur) für die Senioren in Bruchköbel der an der östlichen Stadtgrenze gelegene Seniorentreff Ost, Grund genug für den Seniorenbeirat, diesem einen Besuch abzustatten.

 

Gemeinsam mit Vertretern des Seniorenbüros und des Bauamtes fand eine Begehung statt, die für Ernüchterung sorgte. Sowohl die dezentrale Lage, die Parkplatzsituation vor Ort als auch die Erreichbarkeit mittels ÖPNV schränken die Nutzung für viele nur noch eingeschränkt mobile Senioren stark ein, zudem sind einige Räume nicht barrierefrei erreichbar.

 

Trist, lieblos und deutlich in die Jahre gekommen, so ist das Fazit des Seniorenbeirats, auch wenn die Stadt Bruchköbel vor einiger Zeit erste, begrüßenswerte Verschönerungsmaßnahmen hat durchführen lassen. Rollläden lassen sich nicht mehr öffnen, im Keller hat sich Feuchtigkeit und Schimmel breitgemacht, Möbel, Teppichböden, Gardinen sind abgenutzt oder defekt.

 

Es fehlt jede Form von moderner Kommunikationstechnik für Musikveranstaltungen, Präsentationen oder Diskussionsveranstaltungen. Der Seniorenbeirat sieht dringenden Handlungsbedarf und wird sich dafür einsetzten, dass die Räumlichkeiten den modernen Anforderungen an einen Seniorentreff angepasst werden.

  

Darüber hinaus kann der Seniorentreff Ost bei weitem nicht den Bedarf an geeigneten Räumen für Senioren in einer Stadt mit über 20.000 Einwohnern und davon ca. 6.500 Senioren decken, hier sieht der Seniorenbeirat dringenden Handlungsbedarf für weitere Räumlichkeiten – nicht erst nach Fertigstellung des Stadthauses.

 

 


Demografischer Wandel in Bruchköbel

 

Anhand verschiedener öffentlicher Quellen wurden vom Seniorenbeirat der Stadt Bruchköbel maßgebliche Kenndaten zum Stand und zum Wandel der demografischen Entwicklung in Bruchköbel zusammengetragen: 

 

Mit einem aktuellen Durchschnittsalter von mehr als 46 Jahren und einem bis zum Jahr 2030 zu erwartenden Wert von mehr als 50 Jahren ist Bruchköbel älter als vergleichbare Kommunen im Main-Kinzig-Kreis. Dabei ist zu beachten, dass sich die Erwartungen der Senioren an das Angebot der Kommune und die angebotenen Aktivitäten in Abhängigkeit vom Alter sehr unterscheiden: Während die „jungen“ Senioren zwischen 60 und 70 Jahren noch sehr aktiv sind, muss im Alter über 80 Jahren mit zunehmender Pflegebedürftigkeit gerechnet werden.

 

Die demografische Entwicklung führt künftig zu einer Zunahme speziell der „alten“ Senioren über 80 Jahren. Der Anteil der über 60-Jährigen, die der Seniorenbeirat repräsentiert, steigt in den nächsten 10 Jahren bei nahezu gleichbleibender Anzahl aller Mitbürger von derzeit knapp 6.500 auf ca. 7.600 Personen.

 

Letztendlich dienen die ermittelten Daten dazu, in den Bereichen der Seniorenarbeit zukunftsorientierte Projekte zu verfolgen. Als solche wird sich der Seniorenbeirat folgenden Themen annehmen:

 

  •   Lernen
  •   Wohnen / Kommunale Infrastruktur
  •   Gesundheit und
  •   Pflege                                              

ACHTUNG: Bitte vorab Termine vereinbaren

 

Die Mitarbeiter des Bürgerbüros bitten vor einem Besuch um eine Terminvereinbarung unter 06181/975-0 oder per Email.

Termine bei der Stadtverwaltung im Interimsrathaus sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich.

Öffnungszeiten Bürgerbüro

(Innerer Ring 1)

Montag und Mittwoch
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Dienstag        
08:30 Uhr bis 16:00 Uhr (durchgehend)
Donnerstag
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag
07:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Öffnungszeiten Rathaus

Montag bis Freitag
8.30 Uhr - 12.00 Uhr

Donnerstag zusätzlich
15.00 Uhr - 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Tel : 06181 - 975-0
Fax: 06181 - 975-204
Email: info(at)bruchkoebel.de

Postadresse Rathaus Bruchköbel

Postfach 1355
63480 Bruchköbel

Interimsrathaus

Achtung: Das Rathaus Bruchköbel befindet sich während der Bauphase des neuen Stadthauses in einer umgebauten Kaserne auf dem Fliegerhorst bei Erlensee.

Die Adresse "Rathaus, Hauptstraße 32" bei den Ansprechpartnern ist bis zum Umzug zurück nach Bruchköbel NICHT aktuell!

Anfahrtsplan

Wegbeschreibung

 

 

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